Open Access-Publizieren an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU)

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Arbeitsbedingungen und damit auch die Formen der Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung stark gewandelt. Längst werden Informationen nicht mehr nur in gedruckter Form ausgetauscht, sondern auch digital über das Internet verfügbar gemacht. Die Formen dieser elektronischen Bereitsstellung und die Bedingungen für den Zugriff durch Nutzerinnen und Nutzer sind jedoch sehr unterschiedlich.

Wesentlicher Beweggrund für die internationale Open Access-Bewegung ist die Entwicklung des Zeitschriftenmarktes innerhalb der letzten Jahre. Wegen überproportionaler Preissteigerungen kommen zahlreiche Bibliotheken nicht umhin, Abonnements zu kündigen. Sie müssen damit riskieren, dass die Literaturversorgung nicht mehr in vollem Umfang gewährleistet wird. Dabei ist zu hinterfragen, warum mit Steuergeldern finanzierte Forschungsergebnisse nach ihrer Veröffentlichung erneut mit Mitteln der öffentlichen Hand zurückgekauft werden müssen.

  • Open Access beschreibt das Ziel, Wissen und Information in digitaler Form für den Nutzer ohne finanzielle, technische oder rechtliche Barrieren zugänglich und nachnutzbar zu machen.
  • Open Access-Publikationen sind Veröffentlichungen, die öffentlich im Internet zugänglich sind und uneingeschränkt und ohne Kosten für den Nutzer im Volltext gelesen, heruntergeladen und vervielfältigt werden können.
  • Open Access ist eine zukunftsweisende Alternative zu traditionellen Publikationsmodellen.

Die JGU fühlt sich deshalb dem Open Access-Gedanken verpflichtet, ebenso wie zahlreiche wissenschaftliche Förderorganisationen, Hochschulen, Fachgesellschaften sowie nichtkommerzielle und kommerzielle Verlage, so zum Beispiel: